Das Weinjahr 2014

 

Auf einen sehr milden und trockenen Winter - es gab nur ganz wenige Frosttage - folgte ein überdurchschnittlich warmer Frühling. Im März stiegen die Temperaturen bereits während mehreren Tagen über 20 Grad. Der Austrieb der Reben begann denn auch sehr früh. Bereits Ende März begannen die ersten Knospen zu schwellen. Diese milde Witterung führte bald zu einem Vegetations-Vorsprung von fast drei Wochen. Demzufolge begann die Blüte ebenfalls sehr früh. Bereits Ende Mai waren die ersten blühenden Gescheine zu sehen. Die warme und trockene Witterung während dieser Zeit war optimal für einen idealen Blüteverlauf. Anfangs Juli ergab sich ein massiver Wetterumschlag, massive Niederschläge, kühle und wechselhafte Witterung liessen den Vegetationsvorsprung schmelzen. Diese wechselhafte, instabile Wetterlage war ein idealer Nährboden für verschiedene Pilzkrankheiten und Schädlinge. Der Winzer war darum in diesem Jahr sehr gefordert.

Die Traubenernte begann Anfang Oktober und zog sich über mehrere Wochen hin. Vermehrt trat dieses Jahr auch die Kirchenessigfliege auf, welche sich vor allem an den roten Trauben gütlich machte. Schäden konnten grösstenteils vermieden werden, dies jedoch nur dank einer immensen Mehrarbeit während der Lese.

Der Mehraufwand hat sich aber gelohnt. Nach einer anstrengenden Lese dürfen wir uns nun auf einen neuen, schönen Jahrgang freuen. Frische, fruchtige Weissweine, wie auch gehaltvolle, sortentypische Rotweine erwarten uns.